unser sakrosanktes Synoda ist nun nach 9 Jahren der politischen Wirren, des Krieges, der Grossen Flut, kurz gesagt, nach fast einem Jahrzehnt unvorstellbaren Leides, zur Ruhe gekommen. Dank der intransigenz eines jeden Syndäers hat sich unser geliebtes Reich zu einer Kongregation des Friedens und der Macht entwickelt. Doch nun stehen die Regentinnen vor schwerwiegenden Problemen: Wie wird dieses Reich, nachdem es fast alles erreicht hat, noch zur weiteren Blüte unserer Kultur angetrieben?
Zum ersten liegen schon die Pläne für eine Invasion der Baronie Estrella in Darragesch, vor, die seit 5 Jahren ihre Okkupation zum Synodäischen Reichsgebiet nicht anerkennt.
Zum zweiten, wurde die Niederwerner Garde nie für ihr Verbrechen am Synodäischen Volke verurteilt.
Beiden Aggressoren eine zünftige Lektion zu erteilen, würde den Regentinnen zu höherer Ehre gereichen und ihr modernes Gesamtkunstwerk (Verbannung des Xenan und Befreiung Synodas aus der Grossen Flut) übertreffen. Denn kluge Herrscher müssen, mit List bedacht, sich einen Feind erschaffen, den man zerschmettert, um dadurch zu grösserem Ruhm und Ehren zu gelangen.
Andererseits könnte sich, mit dem Plazet der Regentinnen zu einer solchigen Aktion, das Synodäische Volk in dessen politischen Meinung zwiespalten.
Dies wäre dann ein unempfehlenswertes Unterfangen.
Daher schlage ich vor, lasst uns auf die "Suche nach den Wurzeln unseres Volkes" aufmachen.
Unsere Uralten Traditionen sind in letzter Zeit stark vernachlässigt worden. Wer trägt heutzutage noch einen Spitzbart oder eine Watschenkeule? Wann hatten wir den letzten Holztellerkampf? Wer wurde das letzte mal gezwiebelt? Wer kennt noch die Namen unserer Götter, ich meine nicht Habgier und Eifersucht (siehe Ronland)? Besitzt noch jemand eine Perle des Schaums als Talisman?
Deshalb fühl ich mich Verantwortlich, unter der Ägide unserer omnipotenten Regentinnen, die "Kurie des Heiligen Hubi" zu gründen, um unsere alten Götter und Traditionen wieder aufleben zu lassen. Sobald die "Brüder der Kurie des Heiligen Hubi" ein Verdikt erhalten, werden wir dem Synodäischen Volke mitteilen, wann und wo die Konsegration des ehrwürdigen Hubi und die Einweihung unserer Offizien stattfinden wird.
Ich denke, wie die weitere Regentschaft unseres Doppelgestirns auch verlaufen wird, mit ihnen kann unser Reich nur erblühen. Mögen sie unser aller Wohlergehen weiterhin mit solchem Geschick leiten, wie sie es bisher taten.
Ein jeder, der seinen Teil zur Rettung Synodäischer Traditionen beitragen will, melde sich bei:
Luciano il Principe de la Confissione